| |
Ein Flügel für die capella hospitalis
Zunächst fast unbemerkt von der großen Öffentlichkeit
ist in Bielefeld ein neuer Kulturraum von großer Schönheit
und Geschlossenheit entstanden: die capella hospitalis an der Teutoburger
Straße vor den Städtischen Kliniken. Einstmals die Pathologie
und die Kapelle des Krankenhauses, wird sie nun von dem Verein capella
hospitalis und von einem Aktionskreis ehrenamtlicher Bürgerinnen
und Bürger mit neuem Leben erfüllt, wobei auch eine Vielfalt
musikalischer Veranstaltungen dazu gehört. Aufgrund der optimalen
akustischen Verhältnisse sowie der klaren künstlerischen Gestaltung
des Innenraumes durch die Künstlerin Elisabeth Masé ist die
capella mehr und mehr ein von Musikern und Musikerinnen für ihre
Konzerte heiß begehrter Ort geworden.
Leider steht für hohe musikalische Ansprüche nicht der entsprechende
Flügel zur Verfügung. Daher fragen Verein und Aktionskreis,
ob nicht irgendwo in Bielefeld und Umgebung ein guter Flügel steht,
der - vereinsamt - nicht mehr gespielt wird. Der also eine neue, behütete
und gepflegte Heimat sucht, in der er seine klanglichen Möglichkeiten
durch Künstler vor kundigem Publikum voll entfalten kann. Der große
Dank an die oder den Bielefelder (in weitestem Sinne) ist dem Verleiher
oder gar Spender eines solchen Flügels schon jetzt garantiert.
Unterstützt wird dieser Aufruf von den beiden 1. und 2. Vorsitzenden
des Vereins, Gesine Schlüter und Prof. Dr. med. Ute Raute-Kreinsen,
dem Capellarat, vertreten durch Barbara von Tschirnhaus, von den Vorsitzenden
der Cooperativa Neue Musik, Edith Murasova und Willem Schulz, sowie von
den fördernden Mitgliedern des Vereins capella hospitalis, vertreten
durch den Kulturpreisträger der Stadt Bielefeld Prof. Gerd Lisken.
Meldungen können gerichtet werden an Barbara von Tschirnhaus, Tel.
0521 - 100 117 und an Gerd Lisken, Tel. 0521- 8 22 30.
|
|